Wissen Sie noch, wo Ihnen der Kopf steht? • Mindful Change Coaching

Wissen Sie noch, wo Ihnen der Kopf steht?

Wissen Sie noch, wo Ihnen der Kopf steht?
Wissen Sie noch, wo Ihnen der Kopf steht?
05.04.21

Der Tag ist kurz genug – wo soll da noch Achtsamkeit Platz haben?

1. Mindfulness ist kein Add-On!

Eine der häufigsten Fragen beim Thema Mindful Leadership oder der Einführung von Mindfulness in die Unternehmensorganisation ist: „Wann, bitteschön, soll das denn auch noch gemacht werden? Der Tag ist kurz genug! Wo soll da noch Mindfulness Platz haben?!“ Damit ist auch der häufigste Irrtum entlarvt: Es geht nicht darum, für Mitarbeiter und Führungskräfte im Arbeitsalltag extra Zeiten freizuschaufeln, extra Räume einzurichten und extra Routinen zu etablieren. Im Gegenteil geht es darum, Achtsamkeit in den laufenden Routinen walten zu lassen. An dem Ort und der Stelle, wo wir uns gerade befinden und Achtsamkeit zu einer begleitenden Routine werden zu lassen, nicht zu einem Extra-Aufwand. Darum gilt es auch keine klassische Break-Even-Rechnung aufzumachen. Der Profit daraus ist unmittelbar vorhanden! Beim Telefonieren, beim Lesen, bei jeder Tätigkeit, bei jeder Begegnung mit Kollegen, Kunden und mit sich selbst.

2. Digitalisierung geht nur in Verbindung mit Mindfulness!

Unsere Aufmerksamkeitsspanne reduziert sich mit fortschreitender Nutzung von digitalen Medien, Arbeitsprogrammen und Kommunikationsroutinen Jahr um Jahr in erschreckend rasanter Weise. Der Druck, den wir verspüren, kommt nicht zuletzt davon, dass wir wesentlich schneller zu Reaktionen genötigt sind und zu wesentlich mehr Informationsaufnahme pro Tag, pro Stunde, pro Minute, als es die Generationen vor uns waren. Messbar und abbildbar können wir heute wahrnehmen, dass wir und unsere Kinder uns kaum noch Zeit lassen können, um uns auf eine Sache fokussieren. Wir kämen gar nicht mehr über den Tag, ohne per Multitasking vieles parallel zu erledigen: Das Außen im Blick haben, zuhören, was gesagt wird, lesen, was an uns gerichtet wird, gleichzeitig eine Aufgabe abarbeiten – trinken nicht vergessen – und bereits die Uhr im Augenwinkel und im Voraus die Gedanken bei der nächsten Aufgabe haben. Wenn die Digitalisierung fortschreitet – und das wird sie unweigerlich – dann werden wir lernen müssen, welche „Ausgleichsbewegungen“ unserer Haltung mit dieser Beschleunigung einhergehen müssen, damit Körper, Geist und Seele mit dem Tempo und der Fülle präsent Schritt halten können.

3. Ist das nicht Geistes-Optimierung für noch mehr „höher, schneller, weiter“?

Diesem Einwand ist eine Menge abzugewinnen und in der Tat ist Achtsamkeit, ebenso wie Mental Training und Co. in der Geschichte nicht selten missbraucht worden, um Effizienzsteigerung herzustellen. Zwischen Selbst-Ausbeutung und adäquater Anpassungsfähigkeit ist allerdings ein himmelweiter Unterschied. Beschleunigte Reiz-Reaktionsmuster, die man durchaus trainieren kann, verleiten schnell zum Missbrauch. Aber darum geht es nicht, wenn wir heute über den Mindful Change sprechen. Mittels modernster Wissenschaft kommen wir zurück zu den Geisteshaltungen, die uns in jahrtausendealten Traditionen längst begegnet sind: Zum Beispiel zum bewussten Wechselspiel zwischen sinnvoller Fokussierung und empathischem, offenen Gewahrsein. Ganz im Gegensatz zur stresserzeugenden Druckerhöhung, zu ineffizentem Multitasking und zerfranster, physischer Anwesenheit anstatt einer wachen Präsenz.

Cornelia Morhardt Mindful Change begleitet Unternehmen und Organisationen dabei, Mindfulness in den Führungsalltag einzubauen, in die Prozessgestaltung, in die Arbeitsroutinen. Ohne Add-On, ohne Extras, ohne zusätzlichen Aufwand. Hier geschieht echte Produktivitätssteigerung ohne Aufwände. Erhöhte Effizienz ohne nachteilige Quittung am Ende. Intrinsische Motivation bekommt endlich wieder Raum, sich zu entfalten und plötzlich macht das eigene Wirken selbst im größten Wirr-Warr wieder Sinn und Spaß!

Was möchten Sie noch mehr? Kontaktieren Sie hier Cornelia Morhardt Mindful Change!

Photo: Lesly Juarez/unsplash.com